Montag, 24. Dezember 2012

My "KiwiExperience" Experience


Am Donnerstag stieg ich wieder in den Kiwibus nach Norden, diesmal sollte es auch für mich nach Paihia gehen. Pai ist Maori für gut und Hia ist einfach nur eine Abwandlung des englischen here. Paihia = gut hier. Und das ist es wirklich. Die 4 000 Einwohner umfassende Stadt war die erste Hauptstadt Neuseelands, außerdem wurde hier die ersten Verträge zwischen Maori (den Ureinwohnern Neuseelands) und den europäischen Siedlern geschlossen.

Witzige Nebensache zu der Sprache der Maori, bzw zu den Stadt-,Fluss-,Bergnamen auf Maori, von denen man nie weiß wie man sie richtig ausspricht: Ein Busfahrer hat uns erzählt, dass die, warum auch immer, so aufgeschrieben sind, wie man sie im Deutschen aussprechen würde. Das plus einen englischen Akzent und alles ist perfekt.

In dem wunderschönen Küstenort Paihia bezog ich dann mein Zimmer, dass ich mit fünf Leuten teilte. Mit Barbara und Fleur aus Holland ging ich an den Strand um ein bisschen zu entspannen und das wunderbare Wetter zu genießen.
Dort durften wir dann gratis Stehpaddeln ausprobieren, der Vermieter der Boards fand, dass zu wenig am Strand los sei und hat uns daher seine Bretter zur Verfügung gestellt. Das ist aber mal tatsächlich die langweiligste Sportart, die ich mir vorstellen kann. Aber es war trotzdem witzig das auszuprobieren.
Abends gab es ein BBQ beim Hostel, das erste mal nach 10 Tagen richtiges Fleisch, lecker.
Lebensmittel sind hier übrigens teurer als in Deutschland. Aber vielleicht brauche ich auch einfach noch ein bisschen Zeit, mich an den Umrechnungskurs, die anderen Produkte und Angebote zu gewöhnen.

Am Freitag nutzte ich das fantastische Wetter um eine Bootstour durch die Bay of Islands zu machen, glücklicherweise war das Boot größer und die See ruhiger, ich wurde also nicht Seekrank. Dadurch konnte ich die unglaubliche Aussicht gebührend bewundern. Wir haben mehrere Male Delfine gesehen, die direkt bis ans Boot gekommen sind. Es gibt auch Bootstouren, bei denen man dann mit den Delfinen schwimmen kann, aber ich hab mich für die normale Aussichtstour entschieden. Fürs erste hat es mir gereicht diese zauberhaften Wassersäugetiere aus der „Ferne“ zu beobachten.
Die Tour führte uns auch zu dem „weltberühmten“ Hole in a Rock, das aber tatsächlich recht unspektakulär war. Einfach nur ein Fels im Wasser, in dem ein großes Loch ist. Wuhuu ^^
Viel schöner war die kleine Insel auf der wir eine Lunchpause einlegten. Von einem Hügel hatte man eine unglaubliche Aussicht über die Bay of Islands. Atemberaubend!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen