Samstag, 29. Dezember 2012

22.12.12 Cape Reinga


Am Samstag ging es mit einer großen Gruppe im Bus auf Cape Reinga Tour.
Erster Stopp war bei den riesigen Kauritrees, die ältesten in NZ sind etwa 2000 Jahre alt. Der Durchmesser ist gigantisch, haben leider nur einen „kleinen“ gesehen, der auf dem Weg lag. Aber der war auch schon ansehnlich.
Dann ging es mit dem Bus über den 90 Mile Beach, der tatsächlich nur 90 km lang ist, und eine offizielle Straße ist. Da machten wir eine kurze Fotopause, bevor es zu den 85 m hohen Dünen am Ende des Strands ging, von deren Spitze wir dann mit Boards runterbrettern konnten. Weil der Sand aber so trocken war, konnten wir an dem Tag keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Naja, nächstes mal ;)
Der Wechsel der Vegetationszonen ist echt beeindruckend. Regenwald- Hügellandschaft – Strand – wüstenartige Dünen, alles innerhalb einer Stunde.
Lunch aßen wir an einem wunderschönen kleinen Strand, anschließend fuhren wir zum Cape Reinga, der nördlichsten Spitze Neuseelands. Hier treffen außerdem die Tasmaische See und der Pazifik zusammen. Sieht interessant aus.
Der kleine weiße Leuchtturm sieht richtig idyllisch aus und der Wegweiser davor, lässt einen erst Bewusst werden, wie verdammt weit weh man doch eigentlich ist. Aber Dank der Technik ist es ja fast egal, ob ich in Bayern oder Neuseeland sitze und diesen Blog verfasse.
Der Ort hat natürlich auch noch eine ganz wichtige Rolle für die Maori, nach dem Tod verlassen ihre Seelen hier das Land. Daher darf man dort weder Essen noch Trinken. Aber Rauchen. Verstehe einer die Maori....

Auf dem Rückweg gabs dann noch einen Halt in einer Kauritree Manufaktur und dem angeblich besten Fish and Chips Laden der Welt. War tatsächlich ganz lecker.

Abends versammelte sich unsere, durch die gemeinsamen Abenteuer zusammengeschweißte Gruppe in der Hostelbar. Dort genehmigte ich mir dann erst einmal das Freibier, das ich von Thore letztes Jahr zum Geburtstag bekommen hab (er hatte einen Gutschein von der Bar, konnte den aber nicht einlösen, weil er an Weihnachten, vor zwei Jahren, dort gewesen ist. Ein Glück war ich zwei Tage vor Weihanchten da!)
Halb Paihia versammelte sich an diesem Abend im Pipi Patch, anscheinend nicht nur unter Backpackern der beliebteste Schuppen in der Stadt. Außerdem spielte eine ziemlich gute Liveband (und Jonas, auch in Neuseeland geht man zu Follow Me ab).

Es war ein sehr anstrengender, fantastischer Tag. Und ich sollte nicht einmal Muskelkater vom Erklimmen der Dünen bekommen.

1 Kommentar:

  1. So, liebe Laura, ich habe mich soeben durch deine gesamten Einträge über Neuseeland gelesen und ich muss sagen ich bin neidisch und beeindruckt :)! Das klingt alles so wunder-wunderschön und ich freue mich, dass du so einen super Start hattest!! Ich denke ganz viel an dich und kann es kaum erwarten dich bald wiederzusehen. Bis ganz bald, deine Sarah :)

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